Hund kaufen: Welcher Hund passt zu mir?

Hund kaufen: Welcher Hund passt zu mir?

Wenn die Entscheidung getroffen ist, sich einen tierischen Begleiter auf vier Pfoten zuzulegen, muss der passende Fellfreund erst gefunden werden.

 

Die verschiedenen Rassen weisen eigene Charakterzüge auf, welche sich nicht für jedes Herrchen oder Frauchen eignen.

 

Damit es zu einem harmonischen Zusammenleben kommt, solltest du die Eigenheiten der cleveren Haustiere beachten.


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Welcher Hund eignet sich für Anfänger?

Die Wahl nach dem passenden Hund ist für Menschen, die keinerlei oder wenig Erfahrung mit einem Vierbeiner haben, schwierig.

 

Grundsätzlich eignen sich alle Rassen für Anfänger, die nicht speziell zu den Arbeitshunden gehören.

 

Wichtige Kriterien sind dabei leichte Erziehbarkeit, Toleranz bei Anfängerfehlern und ein friedliches, ausgeglichenes Wesen.

 

1. Gemütlichen Familienhund oder aktiven Arbeitshund

Manche Rassen wie Schäferhunde sind historisch bedeutsame Arbeitstiere, die seit Jahrhunderten gezüchtet werden.

 

Sie sollen jagen, hüten und bewachen, deshalb sind ihre natürlichen Instinkte besonders ausgeprägt.

 

Diese Hunde sind oft sehr anspruchsvoll und entwickeln ohne die Befriedigung ihrer besonderen Bedürfnisse meist Verhaltensstörungen.

 

Wem ein solch aktiver Hund zu viel Trubel bedeutet, sollte auf entspanntere Rassen setzen.

 

Als sehr gemütlich gelten der Afghanische Windhund, Basset und die Deutsche Dogge.

 

Bassett
Bassett

 

Den ganzen Tag lang kuscheln und entspannen macht den Tieren nichts aus.

 

2. Die richtige Erziehung macht einiges aus

Beagle
Beagle

 

Es gibt Hunderassen, die brauchen eine konsequentere Erziehung und größere Anreize als andere Rassen.

 

Der Beagle wurde als Jagd- und Meutehund gezüchtet, der selbstständig einer Fährte folgen und die Beute zum Jäger treiben sollte.

 

Dieser Instinkt liegt den kurzbeinigen Tieren noch in den Genen.

 

Als Besitzer eines Beagles musst du viel trainieren und eindeutige, klare Kommandos äußern.

 

Damit aus dem einst niedlichen Welpen kein sturer Hund wird, ist eine körperliche, geistige Auslastung vonnöten.

 

Sport- und Intelligenzspiele gefallen den Vierbeinern gut und lassen sie besser hören.

 

Chihuahuas
Chihuahuas

 

Chihuahuas sind zwar keine Jagdhunde, wollen aber dennoch gern ihren Kopf durchsetzen.

 

Sollte dir die Rasse besonders gefallen, musst du nicht davor zurückschrecken.

 

Das Aufzeigen von Grenzen ist früh in der Erziehung angebracht.

 

Ist eine vertrauensvolle Bindung geschaffen, kannst du viel Freude mit der Hunderasse haben.

 

Chihuahuas sind sehr intelligent und neugierig und deshalb die perfekten Partner für Dog Dancing.

 

3. Mischlinge sind meist gesünder

Es muss kein reinrassiger Hund gekauft werden, um einen robusten Freund an der Seite zu haben.

 

Mischlingshunde entstammen einem größeren Genpool als reinrassige Hunde.

 

Sie besitzen keine inzuchtbedingten Fehlbildungen und weniger Erbkrankheiten.

 

Natürlich haben Sie mit einem Mischling keine Garantie auf einen sehr alt werdenden Hund.

 

Wenn eine reinrassige französische Bulldogge und ein reinrassiger Mops sich fortpflanzen, entstehen nicht automatisch gesündere Welpen.

 

Sind die Eltern und ihre Anfälligkeiten für Krankheiten bekannt, spielt die Reinrassigkeit kaum eine Rolle.

 

4. Hunde aus dem Tierheim adoptieren

Wenn du deinen Hund im Tierheim adoptierst, tust du etwas Gutes und gewinnst einen besonderen Begleiter.

 

Es können durchaus auch Welpen in diesen Einrichtungen erstanden werden, in der Regel sind die Hunde schon älter.

 

Manche Tiere haben eine nicht sehr schöne Vergangenheit und bedürfen viel Geduld, Aufmerksamkeit und Zuneigung.

 

Wenn du gerne helfen möchtest, kannst du hier hier Großes leisten und das Vertrauen zurückgewinnen.

 

Im Tierheim gibt es ebenso ruhige Gemüter, die eine solide Erziehung genossen haben.

 

Die Mitarbeiter der Einrichtung wissen genau, welche Wesenszüge und Bedürfnisse die Vierbeiner haben.

 

Zusammenfassung

Wenn du einen Hund kaufst, solltest du dir im Vorfeld überlegen, welche Anforderungen damit einhergehen.

 

Rassen, welche für die Jagd und zum Hüten gezüchtet wurden, bedürfen einer konsequenten Erziehung und viel Aufmerksamkeit.

 

Mit Spielen, die ihre Kraft und Intelligenz fordern, können sie sich auspowern.

 

Hunderassen, die es gemütlicher angehen lassen, sind Doggen und Windhunde.

 

Bei einer Adoption aus dem Tierheim sollte beachtet werden, dass Psychosen vorliegen können, die besondere Feinfühligkeit Ihrerseits erfordern.

 


ÜBER DIE AUTORIN

Autor Sylvana Pollehn

Sylvana Pollehn

Sylvana Pollehn ist Autorin und Tierliebhaberin. Jahrzehntelange Erfahrungen in Bezug auf Welpenerziehung, Hundekrankheiten, Urlaub mit Hund, sowie artgerechte Fütterung, Pflege und Beschäftigungsmöglichkeiten bilden die Basis für ihre Artikel. In diesem Blog gibt sie ihr bestes Wissen weiter.

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